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Ebba L. – Wissenschaftliche Direktorin

Besprechung | Queisser

Als Berufsanfängerin hatte ich nur Erfahrungen in der Forschung und ein Faible für betriebswirtschaftliche Fragestellungen. Da der Arbeitsmarkt für Naturwissenschaftler düster aussah, war ein Zeitvertrag in der Pharmaindustrie gut.

Aus den 18 Monaten sind mittlerweile 25 Jahre bei Queisser Pharma GmbH Co. KG geworden. Inzwischen bin ich schon seit vielen Jahren Wissenschaftliche Direktorin und Mitglied der Geschäftsleitung. 

Meine erste Position war die einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin in der Arzneimittelzulassung. Das war spannend, da ich die Chance hatte diesen Bereich aufzubauen.

Das Arbeitsgebiet weitete sich aus. Externe Seminare und die Arbeit in firmenübergreifenden Arbeitsgruppen gaben wichtige Impulse, um neue Aufgaben zu bewältigen. Es ist gut, sich mit anderen Firmen auszutauschen und neue Lösungsansätze kennen zu lernen. Schnell bekam ich Personalverantwortung und konnte als Gruppenleiter die Arbeit im Team voranbringen.

Queisser Pharma ist nicht nur eine Firma mit offenen Türen, man ist auch offen für neue Ideen und Wege. Man gab mir schnell Verantwortung und Chancen, an schwierigen Projekten zu wachsen. So weitete sich mein Arbeitsgebiet von der klassischen Regulatory Affairs immer mehr aus. Neben spannenden juristischen Fragestellungen im Umfeld der Vermarktung wurde die Produktneuentwicklung - nun auch von Nichtarzneimitteln - immer wichtiger. Die interdisziplinäre Arbeit an größeren Projekten gab mir die Möglichkeit auch die Arbeit anderer Fachgebiete kennen zu lernen. Man gab mir die Chance, als Produktmanager neue Wege zu gehen. Nach einigen Jahren kehrte ich wieder in die Wissenschaft zurück und übernahm dort immer wieder neue Aufgabenfelder. Ich profitiere von diesen Erfahrungen bei meiner heutigen Arbeit.

Ob Produktentwicklung, analytische Fragestellungen oder spezielle regulatorische Anforderungen eines Exportlandes – immer ist fachübergreifendes Denken und Handeln gefragt. Ein wichtiger Faktor ist daher die Vielfalt der unterschiedlichen Ausbildungen und Studiengänge und beruflicher Erfahrungen der Mitarbeiter im Team.

Es gehört zum Alltag, dass  Mitarbeiter - unabhängig von der Hierarchieebene - an abteilungsübergreifenden Projekten mit einem großen Gestaltungsfreiraum zusammenarbeiten. Das macht sicher einen Teil unseres Erfolges aus.

Heute gehören 41 gut ausgebildete Mitarbeiter zu meinem Bereich und ich motiviere sie, offen für neue Fragestellungen zu sein und die Chancen zu nutzen, die unser höchst lebendiges Unternehmen seinen Mitarbeitern bietet.