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Queisser-Seniorenpreis für Riemer und Otte

FLENSBURG | mm | MoinMoin vom 29.09.2021 | Seite 15

Nachdem im vergangenen Jahr die traditionelle Queisser-Seniorenpreisverleihung coronabedingt ausfallen musste, freuen wir uns, dass die Queisser Pharma GmbH & Co. KG an der Verleihung des Seniorenpreises in diesem Jahr wieder anknüpfen kann. Das Flensburger Pharma-Unternehmen vergibt zum 34. Mal den Queisser-Seniorenpreis an zwei Mitbürger, die sich in besonderem Maße sozial und ehrenamtlich engagiert haben. „Uns ist es wichtig, trotz der noch immer schwierigen Zeiten die Verleihung des Seniorenpreises wieder aufzunehmen“, so Jan K. Kuskowski, Geschäftsführer von Queisser Pharma und Jurymitglied des Queisser-Seniorenpreises. „Im vergangenen Jahr war es uns leider nicht möglich, zu viele Unwägbarkeiten und die allgemeine Unsicherheit haben die langjährige Tradition der Vergabe unterbrechen lassen. Aktuell gibt es viele positive Signale, dass wir mittelfristig wieder „Normalität“ erleben können. Die Vergabe des Queisser-Seniorenpreises in Flensburg gehört für uns dazu.“

Inzwischen hat die Preisübergabe ohne große Feierlichkeiten stattgefunden. „Natürlich hätten wir uns eine würdigere Preisübergabe – wie in früheren Jahren auch – mit einer persönlich-wertschätzenden Preisverleihung gewünscht, aber leider lässt die aktuelle Corona-Situation dieses noch nicht zu“, so Kuskowski weiter. „Wir sind zuversichtlich, dass in 2022 wieder eine feierliche Preisübergabe möglich ist.“ Über die diesjährige Vergabe des Queisser Seniorenpreises hat eine hochkarätig besetzte Jury entschieden. Ihr gehören an: Dr. Michaela Oesser (Geschäftsführerin ADS Grenzfriedensbunde.V.), PastorJohannes Ahrens (Stadtpastor Flensburg), Asta Simon (Fachbereichsleiterin für den Bereich Soziales im Fachbereich Soziales und Gesundheit der Stadt Flensburg), sowie Jan K. Kuskowski und Axel Kaempfe (Geschäftsführer der Queisser Pharma GmbH & Co. KG).

Der Queisser-Seniorenpreis wird in Anlehnung an die Marke Doppelherz zweimal vergeben und ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Die diesjährigen Preisträger Elke Riemer und Horst Otte haben den Preis gerne angenommen. Elke Riemer ist seit 1980 aktiv in der Kulturarbeit der dänischen Minderheitim Flensburger Norden tätig. In der Zeit als Vorstandsmitglied im Ortsverband hat sie sich insbesondere mit der sogenannten „Clubarbeit“ um den Zusammenhalt der Mitglieder gekümmert. Der „Spætteklubben“ war Dreh- und Angelpunkt ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Unzählige Versammlungen, Vereinsfeste, Kulturveranstaltungen, Lottoabende, Weihnachtsfeiern und sonstige Treffen hat sie über Jahrzehnte ausgestaltet. Die wöchentlichen „Clubtreffen“ und das sonntägliche Frühstück im „Spætteklubben“ sind fest mit ihrem Namen und Einsatz verbunden. Elke Riemer erhielt für ihren großen und außerordentlichen Einsatz für die dänische Minderheit die silberne Ehrennadel des SSF.

Horst Otte hat im Vorstand der Aktionsgemeinschaft „Gesunder Stadtteil Weiche“ über die Jahre aktiv für die Verbesserung der Lebensqualität im Ortsteil Weiche mitgewirkt. Als Initiator der „Chronikgruppe Weiche“ hat er zusammen mit Bürgern aus Weiche eine Chronik zusammengestellt. Diese wurde digitalisiert und mit den Erlösen durch den Verkauf der DVD wurde der Verein Heilandskapelle unterstützt. Investitionen für das Kulturzentrum wurden somit ermöglicht. Mit regelmäßigen Führungen durch den Stadtteil Weiche sowie mit Bilderabenden zur Geschichte des Stadtteils präsentiert er gerne diesen Ort. Horst Otte ist ebenfalls Mitbegründer der Stadtteilzeitung „Weiche wo sonst“. Als Mitbegründer des „Leichtathletik Klub Weiche“ hat er dazu beigetragen, dass dieser Verein bis heute erfolgreich ist. Horst Otte hat in dem Verein viele Stationen durchlaufen, unter anderem war er Sportwart und Trainer. Er war erster Vorsitzender des KLV Flensburg und hat viele Leichtathletikveranstaltungen organisiert.

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